Anregungen zu Corona-Zeiten

Traumapädagogische Anregungen zu deiner Stabilisierung in der Corona-Zeit

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Dieser Artikel richtet sich an Alle, die durch die aktuelle Situation verunsichert sind. Wir veröffentlichen diesen Text über das Institut an die vielen Menschen, die bei uns bisher ausgebildet wurden. Für euch sind es bekannte Inhalte, die erinnern helfen, wie ihr euch gut stabilisieren könnt. Die Anregungen sind bewusst so geschrieben, dass sie auch für Nicht-Fachmenschen* verständlich sind. Also gebt den Text gerne weiter an Jugendliche und Erwachsene, mit denen ihr arbeitet. Mit Kindern könnt ihr die dafür passenden Inhalte im Gespräch altersgerecht übersetzen. Und darüber hinaus darf der Artikel an eure FreundInnen, Familien, NachbarInnen, alle Anderen .... gerne weitergeleitet werden. Möge er helfen, zu sichern und zu stabilisieren!

Dieser Virus trifft Alles – von China ausgehend nach Europa und in die gesamte Welt – in einer Heftigkeit, dass wir diese Zeit als Naturkatastrophe der modernen Art einstufen können. Eine Naturkatastrophe (zur Zeit des Coronavirus) ist eine gesellschaftliche, gesundheitliche und wirtschaftliche Umwälzung von so bedrohendem Ausmaß, dass sie für Viele tief erschütternde und traumatisierende Konsequenzen hat. Das können Erfahrungen im gesundheitlich/medizinischen Bereich, wirtschaftliche Katastrophen oder retraumatisiernde Auswirkungen sein.
Der Virus verursacht eine real medizinische, vorsorgliche, wirtschaftliche, organisatorische Ebene, mit der du vielleicht gerade viel zu tun hast. Daneben gibt es eine psychosoziale Ebene, die du gleichwohl bedenken kannst, weil sie dir hilft, dich zu stabilisieren – und sie dir ein Stück innere Sicherheit geben kann.

Dieser Artikel spart die den Virus direkt betreffenden Themen – und die Welt der Fakten dazu – aus und richtet den Blick auf die seelische Stabilisierung von Menschen in herausfordernden Zeiten. In Kürze veröffentlichen wir über die Homepage konkrete Stabilisierungsübungen (auch auf der Website, also immer mal wieder vorbeischauen).

Die basalen Dinge des Lebens

Die Pflege der basalen Bedürfnisse, also gut für dich zu sorgen, ist stabilisierend. In herausfordernden Zeiten ist es besonders wichtig, dich regelmäßig und gut zu ernähren, viel zu trinken, auf Alkohol zu verzichten bzw. ihn deutlich zu reduzieren, ausreichend zu schlafen und dich möglichst viel zu bewegen. Gerade die körperliche Bewegung verhindert Erstarren und Eingefrieren, wirkt positiv gegen depressive Verstimmungen und aktiviert die Abwehr. Regelmäßiges – am besten tägliches – schnelles Spazieren, Walken, Joggen, Radfahren und für Zuhause Yoga- oder Pilatesübungen oder Krafttraining aktivieren und wirken der Lähmung sowie des­truktiven Gedanken entgegen und unterstützen deinen guten Schlaf.

Einen weitestgehend sicheren Ort schaffen

Sich sicher zu fühlen, ist beruhigend und stabilisierend. In Zeiten, die dich verunsichern, ist es um so hilfreicher, dass du dich damit beschäftigst, wo du dich räumlich sicher fühlst. Das ist der Aspekt der äußeren Sicherheit. Vielleicht ist dein Zuhause ein sicherer Ort für dich? Vielleicht erlebst du deinen Garten oder bei einem vertrauten Spaziergang dieses „sicheres“ Gefühl? Vielleicht ist es auch nur ein Teil in deinem Zuhause, wie zum Beispiel in deinem Zimmer oder deinem Bett? Beschäftige dich für ein paar Minuten damit, wo du dich sicher fühlst. Hier kannst du überlegen: Wie fühle ich die Sicherheit? Was konkret macht den Ort für mich sicher? Wo und wie im Körper spüre ich, dass ich mich sicher fühle? Was ist dann zu fühlen und was ist dann gerade nicht da? Welche Gefühle habe ich dabei? Wie ist dabei mein Atem, meine Körperspannung, meine Stimmung?

Neben dem äußeren gibt es auch den inneren Sicheren Ort. Mit dem inneren Sicheren Ort bist du mehr unabhängig und kannst dich mit Kraft deiner Vorstellung an einen nur für dich spür- und erreichbaren Ort gehen. Das ist für Menschen, die sich an dem Ort, an dem sie leben, nicht sicher fühlen, besonders wichtig. Mithilfe von Imagination, also der Vorstellung davon, kannst du dir kleine Auszeiten gönnen, die dir gut tun. Und du kannst dich dadurch mit deiner Kraft verbinden. Wir werden eine Anleitung zum inneren Sicheren Ort (in Anlehnung an Luise Reddemann) mit in die Stabilisierungsübungen aufnehmen, so kannst du dir den Ort selbst imaginieren.

Über das Ereignis sprechen

Bei einer Akuttraumatisierung ist – neben der Versorgung der basalen Bedürfnisse wie Sicherheit, Nahrung, Bewegung, Wärmeregulation – für die meisten Menschen hilfreich, häufig über das Ereignis zu sprechen, denn damit kann das überwältigende Ereignis realisiert und bestenfalls auch integriert werden.

In Krisengebieten (z.B. nach dem Tsunami), praktizieren TherapeutInnen Ähnliches, wenn sie mit großen Menschengruppen Debriefings durchführen. Sie sprechen mit den Betroffenen über das Erlebte, lassen erzählen und weinen, sie trösten und lassen Worte für das finden, was erlebt wurde. Was beim Debriefing auch passiert, ist das Miteinander (er-)leben. Es ist das Teilen der Erfahrung und die Gemeinschaft, die stabilisierend wirken.

Und es wird aktiv etwas miteinander getan: kochen, essen, spielen, singen, gemeinsame Körperübungen und bewusste Beschäftigung mit anderen Dingen, die nichts mit der Katastrophe zu tun haben, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder über das Unfassbare zu reden ....

Über das Coronavirus und die Situation drumherum wird pausenlos gesprochen, ob in den Nachrichten, im Supermarkt, mit Familien und FreundInnen, den NachbarInnen, in allen Bezügen und ständig. Die Gespräche beinhalten den Teil der Realisierung, der das Unfassbare beschreibt. Sie beinhalten jedoch auch häufig die Wiederholung der gehörten, gelesenen, gesehenen Informationen von Regierungsseite, RKI und von vielen anderen, auch unklaren News. Das Wiederholen dieser „Fakten“ ist begrenzt hilfreich und nur sinnvoll zur Information zum Stand der politischen Entscheidungen und gesundheitlichen Auswirkungen.

Es ist (fast) eine Vermeidungsreaktion, wenn du nur auf diese Weise über die Bedrohung und Auswirkungen des Virus sprichst. Im traumasensiblen Sinne ist weit mehr damit gemeint, wenn wir sagen, dass es hilft, oft über das Ereignis zu sprechen. Dabei ist vor allem wichtig, über deine eigenen Gedanken und Gefühle, dein persönliches Erleben, die gefühlte Bedrohung/Belastung und deine Ängste und Hilflosigkeit zu sprechen. Es ist ein großer Unterschied, denn dann sind wir bei uns selbst und unserer Erschütterung, unseren Ängsten und unserem Fühlen. Darüber zu sprechen bedeutet, das eigene Erleben mit jemandem zu teilen und sich damit weniger alleine zu fühlen.

Bewusst entscheiden, wieviel Zeit du dich am Tag mit Corona beschäftigst

Es ist sinnvoll, bewusst zu entscheiden, wie viele Nachrichten wir am Tag zu dem Thema hören oder lesen. Gut informiert sein bedeutet nicht, sich rund um die Uhr oder konditioniert damit zu beschäftigen, sondern gezielt und bewusst Informationen aufzunehmen – und sich danach bewusst wieder mit anderen Themen zu beschäftigen.
Der Sog, sich permanent mit der Katastrophe zu beschäftigen, ob gedanklich oder real über Nachrichten, Gespräche, soziale Netzwerke etc., ist sehr groß und wirkt dann auch entsprechend allumfassend in uns weiter.

Und auch: es ist eine typische Reaktion bei erschütternden Erfahrungen. Wichtig sind deshalb Unterbrechungen vom Thema, Pausen und bewusstes anderes Tun und Denken. Damit ist es möglich, wieder innere Distanz zu gewinnen.

Bewusst mit der Aufmerksamkeit anwesend bleiben

Wenn Menschen im Stress und verunsichert sind, gehen sie oftmals mit der Aufmerksamkeit weg, träumen vor sich hin, sodass sie garnichts mehr von der Umgebung mitbekommen, trennen sich von ihren Gefühlen ab oder spüren den Körper (oder Teile vom Körper) nicht mehr. Fachlich wird das als Dissoziation bezeichnet.

Beim Dissoziieren beamen wir uns weg aus dem Hier und Jetzt. Mit Substanzen, die benebeln wie Alkohol oder bei exzessivem Spielen am Computer ist das ähnlich. Wichtig ist: es kommt auf das Maß an und darauf, dass du die Kontrolle über dein bewusst „da bleiben“ hälst.

Dissoziieren oder sich häufig benebeln und „ausschalten“ sind keine günstigen Strategien zur Bewältigung der Situation, auch dann nicht, wenn es sich vielleicht gut für dich anfühlt.

Es ist gerade in herausfordernden Zeiten wichtig, ganz aufmerksam im Hier und Jetzt zu bleiben, sich selbst wahrzunehmen und nicht bis in die unendliche Zukunft zu schauen.

Sich im Hier und Jetzt orientieren

Eine Orientierung im Hier und Jetzt ist eine hilfreiche Gegenbewegung zu den aufkommenden Zukunftsängsten, die zu diesem Zeitpunkt meist noch nicht einschätzbar sind. Das Fokussieren auf den Moment hilft sehr, den großen Berg in kleine Hügel zu verwandeln. Den realen Moment können wir meist überblicken und einsortieren. Außerdem können wir im Hier und Jetzt auch den Fokus auf die vorhandenen schönen Erlebnisse richten. Die Frühlingssonne, die Kraft der Natur, die sich mit Macht ins Jahr blüht, die Vögel die zwitschern, Kraniche, die in den Norden fliegen, all das sind Momente, für die wir kaum Aufwand brauchen, um sie wahrzunehmen.

Nährende, schöne Dinge als Gegenbewegung

Hilfreich ist bewusstes Hinschauen, was dich selbst trägt und dir Freude ins Herz bringt. Dies ist eine Gegenbewegung zur destruktiven, einschränkenden Energie durch die Bedrohung und Einschränkung durch das Virus.

Schau, was für kleine Dinge dich nähren und deine Stimmung heben! Meine Beispiele waren aus der Natur, darüber hinaus schaue auf allen Ebenen, was dir helfen kann. Das ist individuell mit dir selbst verbunden und kann im spirituellen Bereich sein, wenn du dich mit der Kraft des Größeren verbindest und wenn du meditierst, oder Singen, Musik hören, im Garten arbeiten, zu Hause Yoga machen, einen schönen Film sehen oder ein Buch lesen, das schon lange auf dich wartet, einen Brief an eine FreundIn schreiben (wie lange ist das her, seit du den letzten Brief geschrieben hast?), ein Gedicht lesen oder selbst schreiben, die Winterkleider weiter hinten in den Schrank räumen und die Frühlingssachen rausholen ...

Es ist vielleicht auch hilfreich, dich mit deinen Fähigkeiten, Stärken und Talenten zu beschäftigen. In der Traumapädagogik arbeiten wir mit dem Ressourcenrad, einer Übung, die dir deine eigenen Ressourcen, Fähigkeiten, Talente und Begabungen sichtbar macht und im Folgeartikel mit anderen stabilisierenden Übungen beschrieben wird.

Die frei gewordene Zeit nutzen

Viele haben jetzt mehr Zeit als sonst im Alltag und können diese mit Dingen füllen, die sonst keinen Platz haben. Das ist ein weit kraftvolleres Tun, als sich pausenlos mit dem Virus und seinen Auswirkungen zu beschäftigen – und eine resilienzfördernde Gegenbewegung!

In Verbindung bleiben

Trauma ist verbunden mit Einsamkeit, Rückzug, isoliert sein. In der Traumapädagogik sprechen wir von der schon erwähnten Gegenbewegung, die es benötigt, um wieder in Balance zu kommen. Heute schreibt der offizielle Umgang mit dem Virus die Vermeidung sozialer Kontakte, Rückzug und Distanz bis hin zur Quarantäne, vor. Dennoch ist es gerade in Zeiten von tiefer Erschütterung und Bedrohung wichtig, in Verbindung zu sein und sich in Gemeinschaft zu fühlen.

Die Isolation ist Vereinzelung und Schwächung des individuellen Systems. Deshalb ist ein bewusster Kontakt und die Gemeinschaft in Form von FreundInnen, Familie und Solidargemeinschaften besonders tragend und resilienzfördernd. Es ist selbstverständlich, diesen so herzustellen, dass wir nicht bedroht werden und selbst nicht bedrohen. Dazu gibt es eine Reihe von Regeln, die im Kontakt einzuhalten sind. Hier gilt es, einen (selbst) verantwortlichen Umgang zu finden (es gibt im öffentlichen Rahmen viele Informationen dazu).

Sich in Gemeinschaft zu fühlen, ist während und in Katastrophenzeiten besonders wichtig!

Aus traumasensibler Sicht wird die nährende und stabilisierende Seite von Kontakten und des Gemeinschaftsgefühls betont. Dieses herzustellen, kannst du auf kreative Weise tun. Die Technisierung der Welt kommt hier besonders zum Tragen! Neben den bewusst entschiedenen persönlichen Kontakten, kann mit FreundInnen per Skype zu Abend gegessen, online gespielt und zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten zum Beispiel gesungen werden. Regelmäßig einander Nachrichten per Handy verschicken und häufigere Telefonate führen verbindet auch ohne face to face.

Vielleicht sind an dieser Stelle sogar eingerichtete Gruppen auf dem Handy sinnvoll und hilfreich, um im nährenden gemeinsamen Kontakt zu bleiben. Eine gemeinsame Verabredung dabei könnte sein, eine „virenfreie“ Kommunikation zu tätigen oder nur zu bestimmten Zeiten das Corona-Thema zuzulassen ...
Regeln und Verabredungen helfen, Gemeinschaftsgefühle positiv zu gestalten und zu einem tragenden Bestandteil zu entwickeln.

Das tut gut!

Versorge dich gut mit Essen, Trinken, ausreichend tiefem Schlaf.
Bewege dich viel.
Beschäftige dich mit deinem äußeren und inneren „Sicheren Ort“.
Sprich nur begrenzt und mit Mehrwert über die (vermeintlichen) Fakten.
Sprich über deine eigenen Gedanken und Gefühle, das persönliche Erleben, die gefühlte Bedrohung/Belastung und deine Angst und Hilflosigkeit.
Beschäftige dich bewusst und begrenzte Zeit am Tag mit dem Thema, überlege, wie häufig du Nachrichten hörst/liest/siehst.
Bleibe bewusst mit deiner Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt, auch wenn das schwerfällt.
Orientiere dich immer wieder im Hier und Jetzt mit Coronafreien Dingen und Gedanken.
Bleibe regelmäßig in Kontakt mit dir wichtigen Menschen!
Gehe verantwortungsbewusst mit persönlichem Kontakt um, damit du nicht gefährdet wirst und nicht andere gefährdest.
Sei kreativ in der Form deiner Kontakte und nutze die Welt der Technik, um Miteinander zu leben, wenn es hilft, lasse dir von technikaffinen Menschen virtuelle Möglichkeiten erklären.

 

Drei kleine Übungen, die du stabilisierend (fast) jederzeit tun kannst:

Zwerchfell-Jogging
Bei Stress atmen wir häufig nur in der Brust- oder Kehlkopfatmung – und versorgen damit unseren Körper nicht gut mit Sauerstoff. Das Zwerchfell ist unser Stressmuskel, du kannst ihn mit tiefen Atmenzügen dehnen und aufpusten und danach die Luft so lange als möglich ausatmen, als ob du dein Zwerchfell auswringen möchtest.
Mache das regelmäßig drei Mal hintereinander.

Geräusche machen
Summen, Singen, Gurgeln und Prusten sind Übungen, die deinen ventralen Vagusnerv aktivieren!
Dieser Nerv ist zuständig für Beruhigung, soziales Miteinander und gute Kommunikation.

Füsse auf den Boden
Stelle deine beiden Füße immer wieder schulterbreit fest auf den Boden, deine Knie sind weich (nicht durchgedrückt), die Schultern gehen nach hinten und unten (die Schulterblätter nah zusammen, die Ohren weg von den Schultern).
Nimm wahr, wie dich der Boden (die Erde) trägt und du stabil stehst. In diesem Stand kann dich so schnell Nichts umwerfen.

Mein Wunsch für dich:
Bleibe in deinen Gedanken klar, sei mit der Erde verbunden
– und offen und herzlich für die Menschen und die Welt.

 

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Stabilisierungsübung (Video)

BERUHIGUNGSÜBUNG MIT DEM VAGUSNERV

Linkliste (immer mal wieder reinschauen ...)

Wissen über Corona in leichter Sprache

Anne Leichtfuß stellt Informationen zu Corona in leichter Sprache zur Verfügung. Es gibt Linklisten und Materialsammlungen.

> hier zur Website

Anregungen vom Grundschulverband

Ungewöhnliche Folgen für Kinder und Eltern begleiten die rasante Ausbreitung des Corona Virus in Deutschland. Seit dem 16. März sind beinahe alle Schulen bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Die Kinder müssen zu Hause betreut werden und sollen nach Möglichkeit – so wünschen es viele Eltern – auch zu Hause weiter lernen. Je nach Alter und Klassenstufe ihrer Kinder fragen Eltern, wie ihr Kind trotz des Unterrichtsausfalls nichts Wichtiges versäumt, wie sie ihre Kinder unterstützen können und was sie organisieren sollen. Der Grundschulverband will hier mit seinen Anregungen für Eltern und andere betreuende Erwachsene helfen, aus der ungewohnten Situation das Beste für ihre Kinder zu machen, ohne dass sie in die Lage geraten eine Ersatzlehrerfunktion zu übernehmen.

> zur Website


Zum Umgang mit häuslicher Isolation

veröffentlicht vom Berufsverband Österreichischer PsychologInnen ...

> hier zum download
> zur Website

 

Systemisches Arbeiten in Zeiten von Corona

Die DGSF veröffentlicht auf ihrer Website für ihre Mitglieder viele Links.

> zur Website

 

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Singen mit Kindern ....

Ein Kinderlied zum Corona-Virus von "hurra Kinderlieder":

> hier ansehen und hören (youtube)

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Interviews, Artikel, Videos ...

Familien allein zu Haus

In der Zeitschrift "engagiert" zum Thema: Mit Kindern Krisen meistern. (Mit Erwähnung unseres Instituts!)

> hier zum Artikel

Zum traumasensiblen Umgang mit stressbelasteten SchülerInnen
(für LehrerInnen)

> hier herunterladen (PDF)
> hier zur Website Fachverband Traumapädagogik

Zur Situation von Kindern in der Pandemie

Interview im UNICEF-BLOG mit Prof. Dr. med. Jörg Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie der Universität Ulm
> hier zum Artikel

Online Seminar: Familien unter Druck

Das hsi veranstaltet ein Onlineseminar: Digitale Systemische Beratung in Zeiten von Corona und Quarantäne, Termin: 29./30. Juni 2020
> hier anmelden

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Stärken-Boxen (Beltz-Verlag)

Der Beltz-Verlag stellt "Stärken-Boxen" zum Download zur Verfügung: Aktivieren Sie die Ressourcen und Stärken Ihrer Klient_innen und denken Sie auch an sich selbst. Diese E-Reader bietet zahlreiche Übungen und Arbeitsblätter. Sie können die Dateien Ihren Klient_innen zur Verfügung stellen. Wir verlinken direkt zum Verlag:
> hier herunterladen TherapeutInnen (PDF)
> hier für Alle (PDF)
> hier für Kinder und Jugendliche (PDF)

Kein Kind allein lassen (Plakate und Flyer)

Eine neue Website des Mißbrauchsbeauftragten der Bundesregierung mit Informationen zu Hilfsangeboten und direkten Kontaktmöglichkeiten per Telefon, Mail oder Chat. Um die Aktion zum Beispiel auch bei der Bäckerin für alle die in der Schlange vorm Laden stehen öffentlich zu machen, können Plakate und Flyer als PDF heruntergeladen werden.

> hier Plakat mit Motiven für Erwachsene herunterladen (PDF)
> hier Plakat mit Motiven für Kinder herunterladen (PDF)
> hier Flyer mit Adressen herunterladen (PDF)
> hier zur Website

 

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Kinderbücher zum Thema (PDFs zum download)

Ein Bilderbuch vom kleinen Bären Ben in Corona-Zeiten.

Erzählt von Björn Enno Hermans, illustriert von Annette Walter

> hier herunterladen (PDF)
> hier zur Website

Corona-Krise verstehen. Eine Geschichte für Kindergartenkinder.

Erzählt von Ursula Leitl.
> hier herunterladen (PDF)

Coronavirus. Ein Buch für Kinder

Das Coronavirus hat auch den Alltag von Kindern durcheinandergewirbelt und vieles auf den Kopf gestellt. Doch was ist das neuartige Coronavirus eigentlich? Was passiert, wenn jemand an Covid19 erkrankt? Und wie kann ich mich und meine Familie vor einer Ansteckung schützen? Diese Fragen interessieren Kinder genauso wie Erwachsene. Der englische Verlag Nosy Crow hat zusammen mit Prof. Graham Medley von der London School of Hygiene & Tropical Medicine sowie Lehrer_innen und Kinderpsycholog_innen ein Informationsbuch für Kinder entwickelt, das genau diese Fragen beantwortet. In verständlichen Texten – und mit vielen Illustrationen von Axel Scheffler – erklärt es Kindern ab 5 Jahren alles rund um das Virus und seine Folgen.



> hier zur Website vom Verlag Beltz & Gelberg
(für den download des Buchs müssen Sie sich auf deren Website registrieren)

Malen, Basteln, Lesen mit Kindern

Der verlag modernes lernen verschenkt ein Buch mit Leseproben aus eigenen Veröffentlichungen.

> hier herunterladen (PDF)
> hier zum Verlag

Lilly und der komische Virus

Veröffentlicht auf der Website Schulpsychologie NRW.
Text von Jana Röhler-Schultz, Illustration von Noa Reuß

> hier herunterladen (PDF)

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INNEN-LEBEN, Kartensets zum Ausdrucken (Dr. Michael Bohne)

Michael Bohne stellt auf seiner Website verschiedene Do-it-yourself Kartensets INNEN-LEBEN zum Download bereit. Sie bestehen aus INNEN-Karten und LEBEN-Karten, die kombiniert stärkende und klärende Sätze ergeben. Sie können sich einerseits durch diese Sätze mit konkreten Lösungsstrategien unterstützen lassen. Andererseits orientieren sich die Sätze an den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen nach Sicherheit, Autonomie, Beziehung und Selbstwertstärkung.

> hier das Kartenset für Alle herunterladen
> hier das Kartenset für Menschen in medizinischen Berufen herunterladen
> hier das Kartenset für UnternehmerInnen und Führungskräfte herunterladen
> hier zur Website von Michael Bohne

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Veröffentlichungen

Fachzeitschrift Trauma und Gewalt:

Themenheft Traumapadägogik I
Themenheft Traumapadägogik II

Themenheft Traumapadägogik III

Birgit Lang / Claudia Schirmer / Thomas Lang / Ingeborg Andreae de Hair / Thomas Wahle / Jacob Bausum / Wilma Weiß / Marc Schmid (Hrsg.)

Der Schreck auf der Schaukel - Was das Gehirn beim Trauma macht

Hrsg: Institut Trauma und Pädagogik, Anne Steffen: Text und Illustrationen

Was geschieht bei Traumatisierung im Gehirn? Das ist die Grundfrage im Buch „der Schreck auf der Schaukel“, geschrieben und illustriert von Anne Steffen, Diplompädagogin mit langjähriger Erfahrung in der Sonderpädagogik. Das Fachbuch für Kinder entstand mit der Motivation, auf kindgerechte, freundliche und auf ehrliche Weise verstehbare Antworten darauf zu geben.

Standards für traumapädagogische Konzepte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe

Positionspapier der BAG Traumapädagogik

> lesen (download als pdf)

Traumatisierte Kinder und Jugendliche – Hilfe und Stabilisierung durch die Jugendhilfe

Hrsg.: Die Kinderschutz-Zentren

Der Band „Traumatisierte Kinder und Jugendliche – Hilfe und Stabilisierung durch die Jugendhilfe.“ versammelt namhafte Vertreter(innen) aus Wissenschaft und Praxis, beleuchtet Hintergründe und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf.

Die Beiträge beschäftigen sich mit folgenden Fragen: Welche Auswirkungen haben traumatische Erlebniss auf die Entwicklung und das Verhalten von betroffenen Kindern und Jugendlichen? Was müssen Eltern und PädagogInnen wissen, um die Verhaltensweisen von traumatisierten Jugendlichen besser zu verstehen? Wie kann der Alltag der Kinder sicher und vorhersehbar gestaltet werden? Wie können Eltern und PädagogInnen mit den eigenen Belastungen im Kontakt mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen umgehen?

Das Buch ist über den Buch-Shop der Kinderschutz-Zentren zum Preis von 14,95 Euro zzgl. Versand bestellbar.

> zum Buchshop der Kinderschutz-Zentren

Philipp sucht sein Ich

von Wilma Weiss

Philipp sucht sein Ich Zum Inhalt: Der vorliegende Band bietet PädagogInnen das für die Arbeit mit traumatisierten Mädchen und Jungen notwendige Wissen. Ergänzend stellt die AutorWilma Weissin die neue Fachdisziplin Traumapädagogik vor und beschreibt das schwierige Verhältnis von Pädagogik und Therapie aus der Sicht einer Pädagogin.

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Sekundäre Traumatisierung und Mitgefühlserschöpfung am Beispiel familienähnlicher stationärer Betreuungen in der Jugendhilfe

Am Beispiel familienähnlich untergebrachter traumatisierter Kinder und Jugendlicher beschreibt dieser Beitrag die sekundäre Traumatisierung und Mitgefühlserschoepfung für MitarbeiterInnen in der Jugendhilfe. Das Wissen um die Thematik und wie Menschen damit umgehen koennen, ist der beste Schutz sekundärer Traumatisierung erfolgreich entgegen zu wirken. In diesem Sinne möge der Artikel die LeserInnen für das Thema sensibilisieren und als praeventiver Beitrag zum Umgang mit sekundärer Traumatisierung und Mitgefühlserschöpfung verstanden werden.

> lesen (Download als PDF)

Handbuch Traumakompetenz

Basiswissen für Therapie, Beratung und Pädagogik

Handbuch Traumakompetenz

Zum Inhalt: Dies ist ein Buch für die Praxis der Arbeit mit traumatisierten Menschen. Es ist ein Buch für all jene, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dabei helfen wollen, sich in der Vielfalt der Alltagsanforderungen zurechtzufinden und stabil zu werden für einen Umgang mit den erlittenen Verletzungen. Ein Buch für Menschen, die neugierig sind auf die Stärken, die im Überleben entstehen und die unterschiedlichsten Arten von Kraft, die sich in den ganz eigenen Formen von Weiterleben zeigen. Im theoretischen Teil des Buches werden Erkenntnisse aus Traumatheorie, Entwicklungspsychologie und Neurowissenschaften leicht verständlich zusammengefasst. Im umfangreichen Übungsteil geht es um die Orientierung im Hier und Jetzt, die Einordnung des Erlebten und die Ausweitung des Ressourcenbereichs. Dazu dienen u.a. Ressourcenbarometer, Zeitlinie und Innere-Kind-Arbeit. Jede Übung ist nach einem übersichtlichen und durchgängigen Schema strukturiert.

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Als wär ich ein Geist, der auf mich runter schaut

Wilma Weiss | Esther Kamal Friedrich | Eva Picard | Ulrike Ding

Als wär ich ein Geist der auf mich runterschaut Zum Inhalt: In Erziehungs- und Bildungseinrichtungen leben Mädchen und Jungen, die mithilfe dissoziativer Strategien traumatische Erfahrungen überlebt haben. Das Nichterkennen dissoziativer Strategien führt heute zu einer Spirale der dissoziativen Nichtreaktion. PädagogInnen brauchen Kompetenzen, um dies zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Das nötige Fachwissen wird von E. K. Friedrich zur Verfügung gestellt. Ergänzend beschreibt sie Möglichkeiten der Diagnostik. E. Picard beantwortet mithilfe von Interviews mit Betroffenen die Frage, welches Verhalten von professionellen Bezugspersonen genutzt hat. W. Weiß stellt traumapädagogische Handlungsmöglichkeiten vor und U. Ding beschreibt einen Weg, in der Schule. Soziale Teilhabechancen zu ermöglichen.

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Traumapädagogische Standards in der stationären Kinder- und Jugendhilfe

Eine Praxis- und Orientierungshilfe der BAG Traumapädagogik

Traumapaedagogische Standards in der stationären Kinder- und Jugendhilfe

Zum Inhalt: Die BAG Traumapädagogik legt mit diesem Buch Standards für traumapädagogische Konzepte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe vor. Diese umfassen sowohl Orientierungshilfen für die gezielte Förderung und Unterstützung der Kinder, Jugendlichen, Eltern und der PädagogInnen als auch Hinweise für die institutionelle Rahmengestaltung und die interdisziplinäre Vernetzung mit Kooperationspartnern.

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